Zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle.

Marianne Rutishauser ist bei der KMS fürs Recruiting zuständig. Diese Aufgabe hat in den letzten Monaten mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Worauf achtet Marianne bei der Suche nach neuen Talenten?

Marianne ist eine erfahrene HR-Fachfrau und hat in den letzten Monaten etliche Bewerbungsdossiers gesichtet. «Es geht immer darum, in einer bestimmten Situation die richtige Person zu finden», erklärt sie. Das sei eine Herausforderung, mache ihre Aufgabe aber auch sehr spannend. Sie tauscht sich gerne mit den einzelnen Führungskräften aus, um ein Gespür dafür zu bekommen, welcher Typ Mensch am besten ins Team passt. Und genau deshalb sei es bei unserer Firmengrösse schlicht nicht möglich, die Vorselektion einer automatisierten Prüfung zu überlassen. «Je besser ich die einzelnen Teams kenne, desto qualitativer genauer ist meine Vorselektion», sagt Marianne. Die fachlichen Anforderungen der einzelnen Profile kennt sie bei gewissen Vakanzen unterdessen im Schlaf.

Das Recruiting hat bei der KMS seit Monaten Hochkonjunktur. Marianne Rutishauser sichtet sämtliche Dossiers und gibt ihre Empfehlung den Team- und Bereichsleitern weiter. Sie stellt also die richtigen Weichen zu Beginn einer KMS-Karriere.

 

Erfüllt eine Bewerbung die Auswahl-Kriterien, gibt Marianne das Dossier an die entsprechende Führungskraft weiter. «Meist gebe ich noch eine Bemerkung mit», meint Marianne. Dinge halt, die ihr speziell aufgefallen sind oder auch einmal eine Begründung, wenn sie aussergewöhnliche Dossiers weitergibt. Die Bewerbung noch rasch bestätigen und dann ist die Arbeit für Marianne für den Moment getan. Team- und Bereichsleiter sowie Sandra als HR-Verantwortliche führen dann die Gespräche.

«Der gut strukturierte Lebenslauf entscheidet grösstenteils darüber, ob ich ein Dossier weitergebe oder nicht», erzählt Marianne. Die Fachkompetenzen kann sie daraus gut ableiten. Das Motivationsschreiben sowie die Arbeitszeugnisse überfliegt sie. Die Dossiers würden in aller Regel in einer guten Qualität daher kommen. «Und ihr weibliches Gespür? Wie weit hilft es Marianne bei der Vorselektion? «Natürlich spielt das unbewusst mit. Ich versuche aber, mich nicht von Vorurteilen blenden zu lassen», gesteht sie. Und natürlich gäbe es auch immer wieder Aufmachungen, die nicht zielführend sind. Marianne erzählt von einer Bewerbung, in der das Bild des Bewerbers beim Mouse-Over ganzseitig aufklappte. «Dieser Bauch nahm so wahnsinnig viel Raum ein», erinnert sie sich. Kein gutes Beispiel.

Wie gelingt es der KMS, weiter laufend die geeigneten Talente zu finden? «Wir müssen im Bewerbungsprozess von Anfang an offen und transparent kommunizieren und ein authentisches Bild vermitteln», ist Marianne überzeugt. Und: Persönliche Empfehlungen ziehen noch immer am besten.