Die KMS-Geschichte.

24. Mai 1983, Punkt 16.30 Uhr. Zwei NCR-Programmierer und ihr Treuhänder traben auf der Gemeindekanzlei Kriens an. Ein paar Minuten später ist die KMS AG gegründet.

Jetzt sind die beiden selbständig und erledigen vorerst vor allem Aufträge ihres ehemaligen Arbeitgebers – auf eigene Rechnung. Bald floriert das Geschäft so gut, dass sie einen dritten Partner ins Boot holen.

Erich Kleinhans, heutiger CEO, stösst 1992 dazu. Er, Ostschweizer, arbeitet zu Anfang in seiner eigenen Wohnung in Matzingen. Über die „Osterweiterung“ scherzen sie oft.

1994 dann der Schock. Bei einem Tennismatch bleibt das Herz des dritten Partners stehen. Kurz davor stellt er Sandra Steffen, heutige CFO und HR-Managerin, ein.

Es steht viel auf dem Spiel. Die Einführung von nest, der NEuen STeuerlösung für die fünf Innerschweizer-Kantone steht kurz bevor. Erich springt ein und ahnt damals wohl noch nicht, dass er die KMS bis Ende 2019 als CEO führt und prägt.

Glarus, Schwyz, Nidwalden, Obwalden und Uri haben hohe Erwartungen an die neue Steuerlösung und werfen die KMS und ihre Partnerfirma ins kalte Wasser: Das neue Windows wird zum Must-Have. Die Anforderungen an die neue Software sind inflationär.

Tauchen Sie tiefer in die Geschichte ein...
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Die Gründung.

Die Gründung.

Die Geburt von nest.

Die Geburt von nest.
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Back to the customers.

Back to the customers.

Vertrauen und Offenheit gegenüber Mitarbeitern und Kunden ist die beste Basis. Und so legt die KMS schon damals den Grundstein für eine lange Erfolgsgeschichte. Weitere Kantone wollen ebenfalls ins nest. Und mit dem Kanton Luzern stösst erstmals ein Grosskanton dazu. Die Datenmengen stellen die KMS vor neue Herausforderungen.

Die Euphorie ist gross. Auch bei Städten und Gemeinden – die das Millennium und die damit befürchteten EDV-Probleme auf sich zufliegen sehen. Sie alle wollen ins Nest.

Der Jahrtausendwechsel verläuft problemlos. Bereits der zehnte Kanton entscheidet sich für nest. Und wenige Jahre später: Die grösste Stadt der Schweiz – Zürich.

Damals ging es um die Wurst!

Detektivarbeit bei Nacht und Nebel.

Detektivarbeit bei Nacht und Nebel.
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Millennium.

Millennium.
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Die unglaubliche Geschichte.

Die unglaubliche Geschichte.

Der Zentralisierungsgedanke, der nest von Anfang an prägt, schlägt mit der ersten grossen Steuerzentralisierung im Kanton Luzern so richtig ein. Alle Luzerner Gemeinden arbeiten seit 2013 auf der zentralen Plattform des Kantons.

Die KMS orientiert sich an den neusten Technologien und startet mit ihren unterdessen elf Kantonen die grösste Erneuerung in der mittlerweile 30-jährigen Firmengeschichte. Sie migriert die mehr als zwei Millionen Codezeilen auf .NET. In einem zweiten Schritt soll nest dann komplett neu geschrieben werden. Zur gleichen Zeit setzt sich Armin Arnegger, heutiger COO und ab 2020 CEO, ans Steuer. Er prägt die neue nest-Welt wesentlich.

Und die KMS baut auch im echten Leben um. Sie gestaltet die Büros in Kriens völlig neu und fördert die flexible Projektarbeit in verschiedenen Teamräumen. Die KMS wird agil – mehr und mehr. Im Release 2016 gelingt ihr dann der Durchbruch der neuen Software-Generation. Die Basisarchitektur steht und die neue Benutzer-Oberfläche schimmert an einigen Stellen bereits durch.

Die KMS baut (um).
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Lutax: Eindrücklich wie die Kapellbrücke.

Lutax: Eindrücklich wie die Kapellbrücke.
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Porting Project.

Porting Project.
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Armin setzt sich ans Steuer.

Armin setzt sich ans Steuer.

2016 knackt die KMS die 100-Mitarbeiter-Grenze, führt nest im Kanton Appenzell a.R. ein und gewinnt mit den Kantonen Solothurn und Zug die Nummern Dreizehn und Vierzehn der Deutschschweizer Kantone. Und sie realisiert die Umbaupläne am neuen Standort Zürich und den Neubau in Matzingen, der im September 2017 bezugsbereit ist.

Das alles geht nur mit einem kräftigen Koffein-Schub, der in der IT bekannterweise sehr beliebt ist. Mit Kafe (KMS agile Framework extended) stellt die KMS die Entwicklung auf agile Methoden um. Ein Jahr später transformiert sie den gesamten Service-Bereich und vereint Development und Operations unter der Leitung von Armin Arnegger. Die Auslieferung der neuen Software-Generation schreitet voran, die Kantone Schwyz und Uri zentralisieren das gesamte Steuerwesen. Und die KMS baut wieder: Sie baut ihr Wissensmanagement für die Zukunft auf.

Es bleibt spannend und die KMS weiterhin Marktleader im Bereich Business Lösungen für Steuerverwaltungen.