Selbst Hand anlegen.

Stefan Ackermann ist im Einführungsprojekt STELZ (Kanton Zug) für sämtliche Schnittstellen zuständig. Dabei legt er wo immer möglich gleich selbst Hand an und testet die Ergebnisse. Wahrlich lecker, was Zug an Schnittstellen-Material zur Verfügung stellt.

+ Stefan, an welchen STELZ-Themen arbeitest du im Moment gerade?

Momentan arbeite ich an den drei noch offenen Schnittstellen. Das sind: die individuelle Prämienverbilligung (IPV), die Wertschriftenverzeichniskontrolle (WVK) und die AHV-Exportmeldung. Zudem unterstütze ich das Teilprojekt Register in der eCH-Thematik.

+ Wo liegen die Prioritäten der nächsten Wochen?

Im Abschluss der Schnittstellen und Behebung der letzten kleinen Mängel.

Stefan schneidet Zuger Kirschtorte an

Diese Schnittstelle freut Stefan ganz besonders. Ansonsten macht er allerdings keinen Schnitt zwischen Beruf und Freizeit. Er ist ein Herzblut-ITler, der sich für neue Themen interessiert und zuhause ausprobiert.

 

+ Wie nimmst du die Stimmung im Projekt wahr? Was macht die Zusammenarbeit mit Zug aus?

Die Stimmung ist gut. Aber es ist auch spürbar, dass wir dem Abschluss näherkommen – das Tempo zieht an. Ich erlebe die Zusammenarbeit als sehr offen und wertschätzend. Es gefällt mir, dass Zug bestehende Prozesse hinterfragt und sich auf die Vorteile von nest einlässt.

+ Gibst du einen groben Überblick über die wichtigsten Schnittstellen?

Am wichtigsten erscheinen mir die Schnittstellen zum eSteuerportal (Zuglogin), denn daraus haben die Steuerkunden einen direkten Nutzen. Für die Steuerverwaltung sind die Schnittstellen zu Scantax und eFiling äussert relevant. Darüber werden die Daten aus der Selbstdeklaration automatisch importiert. Und auch das CH-Meldewesen hat eine hohe Bedeutung.

Aus dem CH-Meldewesen werden für den einzelnen Sachbearbeiter direkt elektronische Pendenzen angelegt. Das ganze Pendenzenwesen ist Teil der neuen Basisarchitektur von nest und reduziert die Papierflut.
Stefan Ackermann, Teamleiter Professional Services

+ Setzt KMS denn alle nötigen Schnittstellen um? Was bedeutet das in der Umsetzung?

Ein paar wenige Schnittstellen mussten wir für Zug neu entwickeln. Alle anderen hat die KMS bereits bei anderen Kantonen im Einsatz. Diese habe ich auf Zuger Bedürfnisse hin eingerichtet.

Wir haben mit der Prozess-Engine von nest ein mächtiges Tool in der Hand. Darüber können wir diverse Schnittstellen individuell erstellen, ohne dass eine Neuentwicklung notwendig ist. Die Prozess-Engine bietet unter anderem eine Web-Schnittstelle an. Ich könnte mir vorstellen, dass Zug diese zum Ausbau ihres eGovernment nutzen wird.

+ Was gefällt dir besonders an der Rolle als Teilprojektleiter?

Das Schnittstellen-Thema ist mein Baby. Ich geniesse es sehr, die Verantwortung für einen Teilbereich zu haben und mit dem Projektfortschritt zu wachsen.