Die grosse Transformation.

Grosse Transformation? Unsere SELF Transformation ist ein schrittweiser Wandel mit positiven Auswirkungen für alle. Das klingt vielversprechend. Armin Arnegger, COO, sagt, was das im Alltag heisst.

+ Armin, du vereinst künftig Development und Services unter deiner Führung. Warum ist es so wichtig, künftig in crossfunktionalen Teams zu arbeiten?

Unsere SELF Transformation ist ein Portfolio von sich gegenseitig beeinflussenden Vorhaben. Sie hat die übergeordneten Ziele, «Business Excellence» zu erlangen und unsere Kunden zu begeistern.

In allen Bereichen müssen wir laufend die Qualität steigern, agiler und organisatorisch schlanker werden und uns laufend verbessern. Wir verankern neue Werte, eine neue Teamkultur, neue Methoden/Techniken. So etwas geht mit crossfunktionalen Teams wesentlich besser und macht mehr Spass.

+ Unser Service Desk arbeitet viel enger mit dem Development zusammen und wird in den Kafe-Prozess eingebunden. Was heisst das konkret?

Einerseits nehmen Vertreter des Service Desks an den Stand-Up Meetings der Development-Teams teil. Andererseits gibt es regelmässig gezielte Austausch-Meetings mit den Product Ownern, um Tickets zu sichten, zu priorisieren und das weitere Vorgehen gemeinsam festzulegen. Damit können Tickets effizienter bewirtschaftet werden. Zudem erhalten die Service Desk Mitarbeiter bereits jetzt Einblick in die neuen Produkte und können ihre betriebliche und fachliche Sicht einbringen.

Armin Arnegger, COO, reflektiert regelmässig. Was habe ich gut gemacht? Was kann ich besser machen? Agilität beginnt im Kopf, davon ist er überzeugt.

+ Der Professional Service erhält eine eigene Kafe-Instanz. Was wird sich ändern?

Wir orientieren uns an Services für Marksegmente. Die einzelnen Teams decken alle Fachbereiche dieser Kundengruppen ab. Crossfunktional heisst in diesem Fall, alle Fachbereiche durch ein Team abzudecken. Diese Fokussierung wird uns produktiver machen, die Wissensverteilung forcieren und das fachliche Know-how nachhaltig und langfristig sichern.

Die PS Kafe-Instanz lebt die gleichen Kafe Sprintzyklen wie das Development. Und auch hier gilt: Termin über Inhalt. Wir möchten damit nebst einer höheren Qualität auch mehr Verbindlichkeit erreichen und unsere Kunden langfristig an uns binden.

+ Agilität ist ein grosses Wort. Welche «Beweglichkeit» werden wir in den nächsten Jahren brauchen?

Die Kundenanforderungen steigen enorm schnell. Wir müssen nest 2020 termingerecht und erfolgreich abschliessen und dann möglichst zeitnah an unsere Kunden ausliefern. Das sind sehr grosse Herausforderungen, welche wir ernst nehmen.

Im IT-Markt wird uns die bevorstehende Digitalisierung sehr viel «Beweglichkeit» abverlangen. Davor habe ich grossen Respekt. Ich bin jedoch  überzeugt, dass wir dank unserer SELF-Transformation dafür gerüstet sein werden.

Hast du einen Geheim-Tipp, wie wir beweglicher werden und bleiben?

 «Agile your mind» finde ich einen tollen Ansatz. Ich selber führe ein persönliches Backlog, mache für mich selber Sprintplanning und Sprints inkl. «internen» Daily-Meetings. Ende Woche mache ich eine persönliche Retrospektive nach dem Prinzip «was habe ich gut gemacht» und «was kann ich besser machen». Dies trägt zu einer positiven Grundhaltung bei.

Eine gesunde Portion Neugier und Lifelong-Learning hilft immer.
Armin Arnegger, COO