Zwei Fliegen auf einen Schlag.

Andreas Bosshart leitet das Einführungsprojekt in Solothurn, Urs Wehrli jenes in Zug. Gemeinsam machen sie sich jetzt an die Umsetzung. Wo lassen sich Synergien nutzen?

+ Es ist so ruhig um die beiden Projekte. Alles auf Kurs? Was ist der aktuelle Stand?

Urs: Ja, alles auf Kurs. Die Konzeptphase ist unterdessen abgeschlossen. Wir stellen jetzt gerade eine wichtige Weiche und beginnen mit der Realisation.

+ Jetzt geht es also ans Eingemachte. Was bedeutet das konkret?

Andreas: Die Realisierungsphase wird 18 Monate dauern. In dieser Phase bauen wir das komplette System auf. Wir arbeiten ebenfalls in Neunwochen-Sprints und liefern die Ergebnisse laufend aus. Mitte 2019 werden die beiden Kantone also über eine fertige Konfiguration verfügen.

+ Die beiden Projekte laufen parallel. Was sind denn die gemeinsamen Nenner?

Urs: Beide Kantone haben bisher auf IBM gearbeitet und sich schon in Vergangenheit intensiv ausgetauscht. Die Konzeptphase lief parallel und das Projektteam ist identisch. Andreas übernimmt zudem gewisse Tasks sowohl auf Solothurner wie auch auf Zuger Seite.

+ Und was die Besonderheiten? Von SOTAXX?

Andreas: Der Kanton Solothurn ist föderalistisch organisiert. Die Kirchen beziehen ihre Steuern beispielsweise autonom. Und auch nach Einführung von nest Steuern wird es den Gemeinden überlassen sein, ob sie sich an das zentrale System des Kantons anschliessen oder nicht. Diese Organisationsform ist politisch tief verankert.

+ Von STELZ?

Urs: Im Gegensatz zu Solothurn ist der Kanton Zug zentral organisiert. Wir werden hier die grosse Herausforderung haben, nest als eine Standardlösung durchzusetzen. Mit IBM hatten die Zuger bisher eine Individuallösung.

+ Urs, mit welchen Gefühlen hast du das Projekt übernommen? Bist du stolz auf STELZ?

Urs: Ich schätze das Vertrauen, das mir mit dieser verantwortungsvollen Rolle entgegengebracht wird. Gleichzeitig habe ich jedoch auch grossen Respekt vor diesem Projekt. Ich mache in diesem Jahr den Spagat zwischen STELZ und den beiden anderen laufenden Projekten, URTax und eSteuern.sz. Ein grosses Dankeschön an dieser Stelle an Andreas, der mir in STELZ diverse Arbeiten abnimmt.

Ich bin sehr froh, um den wertvollen Austausch mit Andreas. Zwei Köpfe denken einfach an mehr. Und dank den identischen Teilprojektleitern können wir viele Synergien nutzen.
Urs Wehrli, Strategic Projects

+ Habt ihr noch etwas zu ergänzen?

Andreas: Die beiden Kunden sind motiviert und aufgeschlossen. Ich bin überzeugt, dass ihr zusätzliches Know-how einen Mehrwert für die bisherigen nest Kantone ist. Solothurn und Zug haben viele Kompetenzen und Ressourcen, die sie in die Einführung stecken.

Urs: Und sie haben ein grosses Vertrauen in die KMS und ihre Mitarbeitenden.