Wissen weiterreichen.

Die Bereichsleiter sind in den letzten Monaten zu einem eingefleischten Team zusammengewachsen und haben eine gute Feedback-Kultur entwickelt. Sie arbeiten lösungsorientiert und stellen persönliche Bedürfnisse schon einmal zurück. Genau das wünscht sich Thomas Hunkeler von den Mitarbeitenden.

+ Thomas, vor Beginn der SELF-Transformation hast du schon einmal gesagt, dass ihr Bereichsleiter zu einem Team zusammengewachsen seid. Konntet ihr die Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten weiter stärken?

Ja, wir haben uns in der Zwischenzeit noch besser kennengelernt und konnten von Fabian als «Neuling» sehr profitieren. Wir haben eine wirklich gute Feedback-Kultur etabliert und sprechen heute Unstimmigkeiten viel früher an. Wir stehen viel mehr für die eigentliche Sache ein und stecken persönliche Interessen zurück. Armin hat uns das sehr gut vorgelebt.

+ Was hat sich denn konkret verändert?

Schnittstellen-Themen, die tendenziell zu Frust führen, kommen schnell auf den Tisch und können nach Klärung der Verantwortlichkeiten rasch abgeschlossen werden. Ein wunderbares Beispiel ist die Übergabe der Teilprojekte aus dem Product Management in die Professional Services. Wir nehmen bereits an den Sprint-Demos teil. Im Rahmen von Workshops geben uns die Product Owner alle nötigen Informationen zu den einzelnen Funktionen.

Thomas Hunkeler nimmt gerade ein Paket aus dem Product Management und die nötigen Erläuterungen dazu entgegen.

+ Warum ist heute der DevOps-Gedanke und die crossfunktionale Teamarbeit so wichtig?

Eine Applikation durchläuft einen langen Zyklus von der Anforderungsdefinition bis zur Einführung beim Kunden. Wir können nur richtig gute Produkte entwickeln, wenn wir reibungslose Übergänge von einer Station zur nächsten haben. Ich vergleiche das gerne mit einem Menu: Die verschiedenen Gänge müssen aufeinander abgestimmt sein. Denn sonst beklagt sich der Kunde über einen Einheitsbrei.

+ Welche Herausforderungen ergeben sich daraus? Wo habt ihr heute noch eure Knackpunkte?

Wir müssen die neuen Funktionen kennenlernen, verstehen und akzeptieren, auch wenn sich noch nicht ganz fertig sind. Manchem müssen wir unsere hohen Erwartungen zugunsten der künftigen Standardisierung zurückstellen. Und wir müssen den Kontakt mit dem Product Management suchen, um die neuen Lösungsansätze zu verstehen.

+ Die Knackpunkte widerspiegeln sich bestimmt auch in den Handlungsfeldern fürs 2019 und die Folgejahre. Skizzierst du die wichtigsten ganz grob?

Im Vordergrund steht sicher der Wissensaufbau zur neuen Software-Generation. Hier steckt unsere Kernkompetenz.

 

Wir können bei unseren Kunden nur Punkten, wenn wir die neuen Funktionen bereits bei der Auslieferung im Detail kennen. Das Wissen werden wir uns in den Gilde-Fachteams aber auch im Rahmen der GAP-Analysen erarbeiten.
Thomas Hunkeler, Head of Professional Services