Stets am Ball.

Astrid Kaeser ist eine erfahrene Nestlerin und bereits seit zehn Jahren bei der KMS. Sie leitet das Teilprojekt Register in STELZ. Sie ist mit dem Projektfortschritt sehr zufrieden und kennt den Nutzen von nest für die künftigen Anwender in Zug.

+ Astrid, wie bist du mit dem Fortschritt des Teilprojekts insgesamt zufrieden?

Wir sind sehr gut auf Kurs. Im Moment stehen lediglich noch die umfangreichen Testarbeiten der eCH-Schnittstelle aus.

Das Teilprojekt Register reicht vom Import der Personenstammdaten, über die Mutation dieser Daten sowie die Steuerregister-Bewirtschaftung bis hin zum Steuererklärungsversand.
Astrid Kaeser, Professional Services

+ Du bist eine sehr erfahrene nest-Kennerin. Welche Themen sind in Zug speziell?

Die Bürgersteuer. Steuerpflichtige im Kanton Zug, welche ihren Heimatort ebenfalls im Kanton Zug haben, entrichten eine Bürgersteuer. Wie bei den ordentlichen Steuern entrichten die Steuerpflichtigen einen Prozentsatz ihres Einkommens. In der Umsetzung hat dies für uns bedeutet, dass wir den Heimatort an die Veranlagung übergeben.

Und speziell ist sicher auch, dass Zug Personen-Mutationen bisher vollständig manuell bearbeitet hat. Sie hatten damit die Gelegenheit, jede Mutation zu hinterfragen und bei Unstimmigkeiten Rücksprache mit der zuständigen Gemeinde zu nehmen. Künftig werden mit Ausnahme der definierten Sonderfälle die Mutationen automatisch vorgenommen. Das ist ein wichtiger Schritt Richtung papierloser Verwaltung.

Astrid ist eine äusserst kompetente und erfahrene Teilprojektleiterin. Sie versenkt in nest die Bälle ebenso gekonnt wie im Korbball.

 

+ Welche Vorteile haben die neuen Personenstammdaten?

Die Benutzeroberfläche ist viel intuitiver und übersichtlicher. Der Benutzer hat zum Beispiel einen schnelleren Zugang zu den historischen Daten. Bei Mutationen wird der Benutzer durch sogenannte Wizards geführt.

Einen grossen Vorteil sehe ich in der integrierten Pendenzenverwaltung. Gewisse Ereignisse, zum Beispiel eine Heirat, bei der die Faktoren angepasst werden müssen, führen zu einer elektronischen Pendenz. Diese Pendenz wird direkt am Bildschirm angezeigt und verschwindet bei Erledigung wieder. Pendenzenlisten werden damit überflüssig.

+ Welchen Schulungsbedarf für die Enduser habt ihr ausgemacht?

Sämtliche User bekommen eine nest-Basisschulung sowie eine Schulung in ihrem Fachgebiet. Dabei geht es einerseits darum, die Applikation im Detail kennenzulernen, aber auch die Auswirkungen von einzelnen Mutationen zu verstehen.