nest Objekt erobert den Kanton Luzern.

Luzern ist der zweite Kanton, der künftig unser nest Objekt einsetzen wird. Mit LuVal hat Luzern EINE Software für die Immobilienbewertung sowie die Veranlagung der Objektsteuern evaluiert. Dafür gibt es nur eine Lösung!

+ Thomas, was genau hat der Kanton Luzern mit LUVAL ausgeschrieben?

Luzern hat damit drei Fliegen auf einen Schlag ausgeschrieben: Eine Software für die Immobilienbewertung, die Veranlagung der Sondersteuern – im Kanton Luzern sind dies die Grundstückgewinnsteuern, die Handänderungssteuern sowie die Mehrwertabgabe – und die Pendenzenverwaltung inklusive Regelwerk.

+ Welche Funktionen aus nest Objekt will der Kanton Luzern einsetzen?

Sie werden im ersten Schritt die Basis von nest.Objekt mit den Stammdaten zu den Objekten und Subjekten, den Bewertungsteil sowie die Schnittstellen eCH-0134 (Grundbuchmeldungen) und eCH-0132 (Meldung der Gebäudeversicherer) einsetzen.

+ nest Objekt muss sich also schon bald als Standard-Produkt bewähren. Welche Anpassungen werden für den Kanton Luzern nötig sein?

Genau! Der Kanton Thurgau wird 2020 als erster Kanton nest Objekt produktiv nehmen. Mit dieser Entwicklung wird die Basis für weitere Kantone gelegt. Die können sich aus einem Baukasten die verschiedenen Funktionalitäten auswählen.

 

Für den Kanton Luzern werden wir den Bewertungsteil individuell entwickeln und einrichten müssen. Dazu kommt die Entwicklung eines Regelwerks für die automatisierte Berechnung. Der Kanton Luzern wird sein Schätzungssystem vereinfachen. Die entsprechende Gesetzesänderung läuft aktuell noch.
Thomas Burch, Professional Services

+ Gibt es schon einen groben Fahrplan für die Einführung?

Die abschliessenden Vertragsverhandlungen und die Projektinitiierung finden noch in diesem Jahr statt. Mit der Realisierung werden wir in der zweiten Hälfte 2019 beginnen. Wir stehen da unter anderem auch in der Abhängigkeit zur politischen Entscheidung, wie Liegenschaften im Kanton künftig bewertet werden.

Mit dem Folgeprojekt «Objektsteuern» starten wir dann frühestens 2021, sofern wir auch diese Auftragserteilung erhalten.

 

+ Der Kanton Luzern hat einmal mehr die Nase vorn. Wo siehst du persönlich die Vorteile für die Kantone, die künftig nest Objekt einsetzen werden?

Der Kanton Luzern profitiert von allen Vorteilen einer einzigen zentralen Lösung. Sie verwalten Stammdaten nur einmal und zentral, sie müssen sich nur in eine Software einarbeiten, sie haben nur einen Anbieter und damit einen Release.

Einen grossen Vorteil sehe ich auch darin, dass die Daten für den Veranlagungsprozess direkt einfliessen und nicht über eine Schnittstelle importiert werden müssen. Das gleiche gilt für das gesamte Inkasso. Sie können die Produktion inklusive Verpackung und Versand über alle Fachgebiete koordiniert vornehmen. Und sie profitieren natürlich von den Funktionen aus der Basisarchitektur wie Pendenzen- und Auflagenverwaltung, Mahnwesen, Massenverarbeitungen und so weiter.