Mut für den nächsten Schritt.

Seit Ende Januar wendet der Bereich Professional Services ebenfalls agile Arbeitsmethoden an. Der erste Sprint habe noch etwas geknirscht, sagt Bereichsleiter Thomas Hunkeler. Er ist jedoch überzeugt, dass die SELF-Transformation Sinn macht.

+ Thomas, dein Bereich hat eine neue Kafe-Instanz bekommen. Seit Ende Januar sprintet ihr nun auch. Wie ist der erste Sprint für euch angelaufen?

Mit etwas Sand im Getriebe. Wir haben den Faktor Zeit schlicht unterschätzt und unsere Sprint-Planung hat noch nicht den nötigen Detailierungsgrad. Aber wir haben ein Bewusstsein dafür entwickelt, was es heisst, agil zu arbeiten. Ich würde einmal sagen: Wir haben den «Durchstich» geschafft. Agile Arbeitsmethoden fördern die Eigeninitiative und das Miteinander. Das war im ersten Sprint deutlich spürbar.

+ Was ändert sich denn konkret im Alltag?

Der Teamgedanke wird stärker verankert und die Aufträge sind klarer und in kleineren Einheiten geplant. Beides fördert die Transparenz und schafft viele kleine Erfolgserlebnisse. Und jeder Mitarbeiter kann sich diejenigen Arbeiten krallen, die er besonders gerne mag oder die für ihn eine neue Herausforderung darstellen.

Schritt um Schritt, Stufe um Stufe, so gelingt Veränderung. Die Transformation hat begonnen und der erste Sprint ist geschafft.

+ Ihr orientiert euch künftig an den Marktsegmenten. Welche Vorteile entstehen daraus für euch?

Die Vorteile entstehen für uns und unsere Kunden. Die Ansprechpartner sind immer dieselben. Wir lernen den Kunden – und er uns – besser kennen und bauen so Vertrauen auf. Wir arbeiten künftig crossfunktional, was zu mehr Abwechslung aber auch einer besseren Stellevertretung innerhalb des Marktteams führt.

+ Und welche Vorteile haben unsere Kunden zusätzlich?

Unsere Kunden bekommen zusätzlich eine bessere Verbindlichkeit. Durch das agile Vorgehen wird der Offertprozess wichtiger denn je. Wir bestätigen mit der Offerte bereits einen verbindlichen Termin und führen gleichzeitig das Backlog nach.

+ Welche Aufgaben wird das Service Account Management übernehmen und welche die drei Marktteams?

Die SAMs (Service Account Management) betreuen die kantonalen Kunden wie bisher, sind aber zusätzlich gefordert, Aufträge zu generieren. Sie übernehmen künftig ausgeprägtere Presales-Aufgaben bei unseren bestehenden Kunden. Mit den fortschreitenden Meilenstein-Auslieferungen fallen individuelle Konfigurationsarbeiten an, die wir unseren Kunden als professionellen Service anbieten können.

Die SAMs unterstützen die Marktteams bei diesen Aufgaben, ohne dabei den Beratungs-Fokus aus den Augen zu verlieren. Die Marktteams sind zusätzlich in Einführungsprojekten wie Solothurn und Zug – beispielsweise als Teilprojektleiter – tätig.

Mehr zum Service Account Management

Wir sind innerhalb des Führungskaders zu einer Einheit zusammen gewachsen. Der DevOps-Gedanke schafft das Bewusstsein für die gemeinsamen Ziele. Ich bin sicher, dass sich dieses Gefühl auf die Mitarbeitenden übertragen wird.
Thomas Hunkeler, Bereichsleiter Professional Services