Gehaltvolle Storys.

Kari Marbach leitet im Projekt STELZ die beiden Teilprojekte Veranlagung NP und JP. Er ist ein alter nest-Hase und bringt eine langjährige Erfahrung im Steuerwesen mit. Welche Aufgaben übernimmt er innerhalb von STELZ?

+ Kari Marbach, du leitest die Teilprojekte Veranlagung seitens KMS. Was sind deine Aufgaben?

Ich definiere, welche Inhalte (Storys) wir im nächsten Sprint erarbeiten. Da die Ziffern zentraler Bestandteil der Veranlagung sind, haben wir sie für die natürlichen und juristischen Personen im laufenden Sprint priorisiert.

An den Terminen vor Ort stelle ich die geplanten Inhalte vor oder präsentiere sie bei Abschluss eines Sprints und kläre die offenen Fragen. Beim anschliessenden Testen unterstütze ich das Testteam Zug.

Bei uns intern unterstütze ich unsere Mitarbeiter bei der Umsetzung der verschiedenen Storys oder bei der anstehenden Migration. Die Koordination mit den anderen Teilprojektleiter der KMS, einerseits bei der Planung der Storys aber auch beim Informationsaustausch, gehört ebenfalls zu meinen Aufgaben.

+ Klär uns auf: Was ist nach agiler Projektmethode eine sogenannte Story und wie ist sie aufgebaut?

Der wichtigste Punkt der Story ist die Ablaufbeschreibung, die der Frage nachgeht, wie Zug eine bestimmte Tätigkeit in nest künftig vornehmen soll. Hier arbeiten wir mit verschiedenen Szenarien.

Am Beispiel Rechtsmittel heisst dies: Hauptszenario: Rechtsmittelverfahren einleiten, Szenario 1: Revision, Szenario 2: Berichtigung von Rechnungsfehler und Schreibversehen, Szenario 3: Rekurs/Beschwerde

In der Ablaufbeschreibung wird die umgesetzte Story beschrieben, damit der Benutzer die Tätigkeit selbständig durchführen kann. Zudem enthält die Story die erstellten Testdaten sowie die definierten Testziele.

Gut gelaunt und fachlich nie verlegen. So ist Kari Marbach. Als Teilprojektleiter Veranlagung auf Lieferanten-Seite koordiniert er die Konfiguration der einzelnen Inhalte, steht bei Fragen zur Verfügung und präsentiert die einzelnen Inhalte vor Ort.

 

 

+ Du hast im Rücken ein Sprint-Team, das dir die Umsetzung abnimmt. Wie organisiert ihr euch innerhalb dieses Teams?

Das Konfigurationsteam besteht aus zwei bis fünf Personen. Bei der Sprintplanung definieren wir, wer welche Story umsetzt. Ich begleitete die Konfiguratoren und stehe bei Fragen zur Verfügung.

+ Du bist ein alter nest-Hase. Welchen Erfahrungs-Schatz bringt du innerhalb von nest mit?

Als ehemaliger Leiter eines Luzerner Steueramtes bringe ich einen fundierten Steuer-Background mit. Ich habe bei der KMS vor 18 Jahren als Programmierer angefangen, jedoch schon früh den Support als Produktverantwortlicher der Luzerner Gemeinden unterstützt. Über zehn Jahre habe ich Benutzerschulungen geplant und durchgeführt und dadurch sämtliche nest-Programme in allen Detailbereichen kennengelernt.

Als Teilprojektleiter habe ich bei verschiedenen Einführungsprojekten der nest Kantone mitgearbeitet. Im Einführungsprojekt des Kantons Appenzell Ausserrhoden habe ich das Teilprojekt Register geleitet.