Die Gründung.

Cécile Spoerlé kennt die Kinderstube der KMS. Ihr verstorbener Mann, Hampi, hat die KMS zusammen mit Mark Müller aufgebaut.

Cécile überlegt: «Mehr als dreissig Jahre wird das nun her sein, als Hampi als gleichberechtigter Partner in die KMS eingestiegen ist.» Mark und er kannten sich von der NCR, ein Nest von künftigen KMSlern, wie sich später zeigte. Auch Erich war vor 1994 ein gern und oft gesehener Gast bei ihnen zu Hause. Dass er so schnell der Nachfolger von Hampi würde, hätte niemand geahnt. 1994 dann der Schock. Hampi starb. Völlig überraschend. Während eines Tennismatches blieb sein Herz stehen. Anzeichen dafür hätte es im Vorfeld nicht gegeben, sagt Cécile. Er sei lieber einmal zu viel zum Arzt gegangen. «Er hatte das Spiel gewonnen, das mag ich ihm noch heute gönnen.»

Der Umzug der KMS in Hampis Nähe war geplant gewesen und der erste grosse nest-Auftrag, bei dem eine Konventionalstrafe auf dem Spiel stand. «Alle hatten grosses Verständnis für die Situation.» Kurz vor seinem Tod – Hampi war erst Mitte Dreissig – hat er Sandra Steffen eingestellt. «Er hat mir vorgeschwärmt, sie sei genau die Richtige», erzählt Cécile. Ich habe Sandra an Hampis Beerdigung kennengelernt. Bis heute sind wir gut befreundet.

«Mark hat mich damals eine Aktie behalten lassen. Er wollte, dass wir weiterhin in Kontakt bleiben», berichtet Cécile. Diese besitzt sie noch heute. Und so kommt es, dass wir Cécile hin und wieder – so auch an der jährlichen Generalversammlung – sehen.

Cécile ist vom Wachstum der KMS fasziniert. Und sie findet es grossartig, dass der ursprüngliche Spirit, die Fairness gegenüber Mitarbeitern und Partner bis heute anhält. «Früher war die KMS eine grosse Familie.» Unterdessen fühle sie sich schon ein bisschen fremd, gesteht Cécile. «Ich kann mir nicht mehr alle Namen merken.» Cécile geniesst es, sich an den Anlässen einfach ins «gemachte Nest» zu setzen.