All-in-One.

Samuel Kappenthuler hat im Teilprojekt Quellensteuer mitgearbeitet und wird künftig Super-User im Bereich der Juristischen Personen sein. Er hat sich in der nest-Umgebung rasch zurecht gefunden und schätzt, dass er jetzt mit einer All-in-One Lösung arbeiten kann. Vieles wird damit einfacher.

 

Von links: Samuel Kappenthuler, Jacques Oberli, Leiter der Kantonalen Steuerverwaltung Appenzell Ausserrhoden und Roland Vollenweider, Projektleiter ISAR, sind in Mitten des Geschehens. All diese Steuererklärungen warten auf die Einführung der automatisierten Veranlagung. Bald wird es im Steueramt ganz anders aussehen – das papierlose Büro wird dann Realität.

+ Was hat sich seit Einführung von nest im Alltag konkret für Sie geändert?

In der täglichen Arbeit eigentlich nicht viel. Die Projektphase war sehr spannend. Ich habe im Teilprojekt Quellensteuer mitgearbeitet und war so früh miteingebunden. Wir hatten zwar manchmal sehr lange Projekttage, die Prozesse neu zu definieren und unsere Eigenheiten miteinzubringen hat meiner Meinung nach zu einer sehr grossen Akzeptanz geführt. Ich bin nun schon zehn Jahre dabei. Ein Projekt dieser Grössenordnung hatten wir bisher nicht.

+ Sie haben vorher mit individuellen Lösungen gearbeitet, heute nutzten Sie eine Standard-Software. Was sind die Vorteile?

Unterdessen arbeite ich im Bereich Juristische Personen. Ich bekomme durch die Software mehr Unterstützung. Früher habe ich oft den Taschenrechner zur Hand genommen. Ich bin dadurch schneller und habe weniger Schreibarbeit.

+ Sie haben sich in kurzer Zeit das Handling mit nest angeeignet. Was hat Ihnen dabei geholfen?

Ich habe eine positive Grundeinstellung gegenüber Neuem und bin offen für Veränderungen. Natürlich gibt es auch einmal Rückschläge. Ich buche dann einfach einen schlechten Tag ab. Die direkte Betreuung aus der Linie, also die persönliche Nähe hat mir sehr viel gebracht.
Samuel Kappenthuler, Kantonale Steuerverwaltung Appenzell Ausserrhoden

Wir hatten zu Beginn eine dreitägige Basisschulung. Wir bekamen zwar eine gute Einsicht in die Software und machten gleichzeitig Testarbeiten. Der Zeitpunkt war allerdings zu früh, da diverse Funktionen aufgrund des Projektfortschrittes noch nicht zur Verfügung standen. Und ich lerne weiter on the job – im kalten Wasser.

Was sind für Sie die Highlights von nest?

nest ist eine All-in-One Lösung und bietet dadurch viele Vorteile. So habe ich heute beispielsweise Einsicht in andere Steuerarten und kann rascher Auskunft geben, da mir die Informationen zur Verfügung stehen. Ein Highlight für mich ist zudem die Anbindung an das DMS. Ich fühle mich beim Veranlagen viel besser unterstützt. Bisher haben wir vieles in Excel erledigt, was nicht optimal ist.

Und wo sehen Sie noch Verbesserungspotenzial für die tägliche Arbeit?

Die Performance ist noch nicht ganz zufriedenstellend. Das hängt hauptsächlich mit unserer Installation zusammen. Ich mache im Moment noch viele Eingabefehler, was dann zu Wartezeiten führt. Und ich muss mich erst an den neuen Speichervorgang gewöhnen. nest speichert nicht automatisch, was grundsätzlich Vor- und Nachteile hat.