Ausdauerlauf für SOTAXX.

Die Projekt-Crew befindet sich im Schlussspurt der Realisierungsphase. Der Projektleiter, Andy Bosshart, treibt seine Sprinter weiter an, damit Solothurn bis zu den Sommerferien über ein abgeschlossenes System verfügt. Er ist guter Dinge. Weiss aber auch, was es noch zu tun gibt.

+ Andy, wie läuft die Einführung in Solothurn?

Ich bin soweit zufrieden. Auch vom Kunden wird das Projekt als gut bewertet. Wir sind im Endspurt der Realisierungsphase. Es stehen noch einige Arbeiten an, um den Meilenstein 4 zu erreichen. Der Druck ist deutlich angestiegen. Alle Projektbeteiligten sind aktuell sehr gefordert. Aber ich spüre immer noch sehr viel Motivation. Und der eine oder andere Spruch zur Auflockerung liegt immer noch drin.

+ Seid ihr im Terminplan? Was steht unterdessen?

Wir haben die funktionalen Themen, die wir in den verschiedenen Anforderungen (EPICs) abgewickelt haben, abgeschlossen. Es gibt noch Fehler zu korrigieren. Aber wir sind gut unterwegs.

Die Migration sieht erfreulich aus. In Solothurn haben wir gerade die dritte provisorische Migration ausgeliefert. Vor den Sommerferien folgt dann noch die vierte. So viele und so komplexe Daten mussten wir noch nie migrieren. Auch in diesem Bereich bin ich zuversichtlich. Wir haben jetzt schon einen Stand erreicht, mit dem wir in Appenzell Ausserrhoden damals in Produktion gegangen sind.

+ Und was steht noch aus?

Im Bereich Output harzt es leider. Es ist nicht einfach, die Anforderungen – beispielsweise zur Rechnung – aus dem Kunden zu kitzeln. Es gibt aber gerade bei der Rechnung sehr viele Konstellationen. Unter Umständen können wir in nest die bisherige Rechnung nicht eins zu eins abbilden. Hier müssen wir in den nächsten Wochen richtig Gas geben.

Die Auswertungen sind auch ein etwas leidiges Thema. Eigentlich ist eine Statistik einfach. Die Daten sind da. Diese aber in der gewünschten Form zu aggregieren, ist zeitaufwendig.

Andy Bosshart hat eine gute Ausdauer. Für Solo-t(h)urn legt er gerade einen extra Spurt hin.

+ Es sind nur noch wenige Monate bis zum produktiven Start. Was braucht es jetzt – von der KMS? Vom Kanton Solothurn?

Noch viel Durchhaltewille! Bis zu den Sommerferien tun wir gut daran, uns etwas zu «quälen». Wir müssen bis zu diesem Zeitpunkt ein stabiles und möglichst abgeschlossenes System haben. Dann funktionieren die Gesamttests im Herbst gut und wir können uns auf das Go-live vorbereiten.

Wir üben übrigens den Ablauf dafür bereits im Spätherbst. Während sieben Wochen werden wir fortlaufend Schnittstellen abstellen, die Daten migrieren und nest in Betrieb nehmen.

Was wir auch vorbereiten, ist die Zeit nach dem produktiven Start. Wann sollen wir von der KMS vor Ort sein? Haben wir genügend Power-User unter dem Aspekt, dass Solothurn über vier Standorte im ganzen Kanton verteilt ist? Ist die ganze Organisation gut aufgestellt für den Betrieb von nest?

+ Wann und wie werden die Endbenutzer mit nest vertraut?

Die Benutzer, die im Projekt involviert sind, kennen nest schon sehr gut. Das ist übrigens eine positive Auswirkung der Auslieferung von Prozessen in regelmässigem Takt. Im Herbst werden dann auch noch alle anderen Benutzer geschult.

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